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Gericht in Frankreich verbietet Facebook zu zensurieren

Thema: Kunst | 12.02.2016 19:04 | Kommentare (0) | 495 mal gelesen
Origin-of-the-World


Das Urteil des Pariser Berufungsgericht könnte einen Präzedenzfall schaffen in Frankreich, wo Facebook mehr als 30 Millionen Nutzer hat. Das Urteil kann noch am höchsten Gericht in Frankreich angefochten werden. Vor fünf Jahren hat Facebook das Benutzerkonto von Frederic Durand-Baissas gesperrt, weil der 57-jährige Pariser Lehrer und Kunstliebhaber ein Foto von Gustave Courbets 1866 "The Origin of the World", die weiblichen Genitalien zeigt, auf seiner Facebookseite veröffentlicht hat.

Er will seinen Account wieder aktiviert haben, sowie Schadenersatz von gut 20000 Euro, ebenso ist er froh von Facebook eine Erklärung bekommen zu haben, bzw. eine Art von Erklärung über deren Nacht und Nebelaktion.

"Dies ist ein Fall, die Meinungsfreiheit in sozialen Netzwerken zu beschränken", sagte Durand-Baissas der Presse in einem Telefon-Interview. "Wenn Facebook den Unterschied zwischen Pornographie und Kunst nicht sehen kann, wir Franzosen können den Unterschied sehen."

Facebook beruft sich auf seine Gemeinschaftsstandards, die besagen, dass zuviel Nacktheit Menschen stören könnte. Das sei der Grund um Nachtdarstellungen von Facebook zu entfernen.
Allerdings fragt man sich seit Jahrzehnten, wie das eigentlich ist mit Gewaltdarstellungen, da scheint Facebook auf beiden Augen blind zu sein.

Facebook will allerdings die Konsumentengerichte in Frankreich und wohl auch im Rest der Welt nicht anerkennen, da ja der Service kostenlos sei und nur ein bestimmtes Gericht in der Ortschaft des Hauptsitzes zuständig sei.

Das französische Gericht hat gegen Facebook entschieden

Andererseits durchstöbert Facebook die Inhalte der Benutzer um Meinungen und Bilder zu finden, die gegen die neuen Zensurregeln in Frankreich verstossen, die nach den Anschlägen in Charlie Hebbdo eingeführt worden sind, und löscht betroffene Benutzerkonten und meldet diese den Behörden.
Einerseits sagt Frankreich der Meinungsfreiheit Adieu und andererseits dürfen ungestraft Füdlibluttreligionsführer gezeichnet und verbreitet werden.

Allerdings fragt man sich, was unsere westliche Justiz Wert ist, wenn man 5 Jahre warten muss für einen lappischen Facebook Account.
Und der Fall wird von Facebook sicher weitergezogen werden.

credit



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